|
Jeder
der nach Çıralı kommt, sollte mindestens zwei Nächte einplanen. Über den kilometerlangen
Kieselsandstrand erreicht man in 25 Gehminuten die antike Stätte Olympos, die
mitihren zun Grossteil vom Grün überwucherten Ruinen von einer fernen, nahezu
urbanen Vergangenheit zeugt. Wer die antike Stätte durchquert erreicht das heutige
Olympos mit seinen Baumhauspensionen, die indes wohl eher siebzehnjährige Rucksacktouristen
reizen dürften.
Çıralı
ist vermutlich auch der schönste Ort, um einen Strandurlaub von einer Woche und
länger jenseits des Massentourismus zu verbringen.Selbst zu Hochsaisonzeiten
ist der Strand nie überfüllt. In dem Olympos nächstgelegenen Strandteil gibt es
Strandliegen und Sonnenschirme. Das Wasser ist klar und hat bereits Anfang Mai
eine angenehme Badetemperatur, die deutsche Ostsee selbst im Sommer nicht immer
erreicht. Von der Bucht aus lassen sich Bootsausflüge unternehmen. Dabei kann
auch die antike Stätte Phaselis besucht werden. Das Tal ist auch für seine am
Hang gelegenen 'ewigen' Flammen berühmt, wo Erdgas aus dem Bodien tritt. Nach
Einbruch der Dunkelheit bieten Flammen und die vom Mond beschienen Bucht einen
nachhaltigen Eindruck.
 Wer
ohne Fahrzeug vor Ort ist, kann sich Aynurs Wagen leihen, um die vier bis fünf
Kilometer bis zum steilen Aufstieg zu den Flammen zu fahren. Taschenlampe nicht
vergessen, andernfalls wird es eine elende Stopperei zum Ziel. Und: Vergessen
Sie nicht, etwas zu trinken mit sich zu führen ‚und zwar nicht nur Wein oder Bier).
Selten genug sind die Flammen einer der wenigen Orte, wo keine dienstbaren Geister
für das Wohlergehen der Touristen sorgen. |